Überregional

Konflikte

Trump: Könnte Krieg in Afghanistan in einer Woche gewinnen

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump sieht Erfolge bei den Friedensbemühungen für Afghanistan. Die USA hätten in den vergangenen Wochen »große« Fortschritte gemacht, sagte Trump bei einem Treffen mit dem pakistanischen Premier Imran Khan in Washington. Trump erklärte, Pakistan werde den USA bei dem Prozess helfen und so dazu beitragen, die US-Truppen aus dem Land abzuziehen. Er betonte, dass er eine friedliche Lösung wolle. Wenn man einen Krieg in Afghanistan führen und gewinnen wollte, könnte er diesen Krieg in einer Woche gewinnen, er wolle ab nicht zehn Millionen Menschen töten, so Trump.

Regierung

Griechisches Parlament spricht Mitsotakis das Vertrauen aus

Athen (dpa) - Griechenlands neue konservative Regierung unter Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat am Abend das Vertrauen des griechischen Parlamentes erhalten. Der neue griechische Regierungschef versprach, die Wirtschaft mit Hilfe von Steuersenkungen, einer Beschneidung der Bürokratie und der Digitalisierung des Staates anzukurbeln. Gleichzeitig werde Griechenland die mit seinen Gläubigern vereinbarten Sparmaßnahmen einhalten und selbst Programme sowohl für Einsparungen als auch für wirtschaftliches Wachstum in die Wege leiten, versprach Mitsotakis.

Migration

Mexiko: Migration in die USA um 36 Prozent gesunken

Mexiko-Stadt (dpa) - Durch den Einsatz seiner neu geschaffenen Nationalgarde hat Mexiko die Migration in die USA nach eigenen Angaben um 36 Prozent reduziert. Dies sei die Bilanz seit einer Vereinbarung zwischen den beiden Ländern, sagte der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard. Mit der Vereinbarung hatte Mexiko die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle vorerst abgewendet.

Überregional

Notfälle

26-Jähriger angeschossen - mutmaßlicher Schütze tot

Wächtersbach (dpa) - Ein 26-Jähriger ist im hessischen Wächtersbach zwischen Frankfurt und Fulda durch Schüsse schwer verletzt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main teilte mit, dahinter könne ein fremdenfeindliches Motiv stecken. Der Angeschossene, ein eritreischer Staatsangehöriger, wurde demnach in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Der mutmaßliche Schütze sei später von Polizisten lebensgefährlich verletzt gefunden worden - und kurz danach im Krankenhaus gestorben.

Brände

Brände in Portugal zerstören rund 70 Quadratkilometer Wald

Lissabon (dpa) - Die schweren Brände im Zentrum Portugals haben nach zwei Tagen mindestens rund 70 Quadratkilometer Wald zerstört. Das berichteten portugiesische Medien unter Berufung auf das europäische Waldbrandinformationssystem EFFIS. Es gab aber auch eine gute Nachricht: Die Flammen rund 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon seien zu 90 Prozent unter Kontrolle gebracht worden, sagte ein Sprecher des Zivilschutzes. Die zerstörte Fläche entspricht rund 70 Prozent der Nordsee-Insel Sylt.

Konflikte

Großbritannien strebt Schutzmission im Persischen Golf an

London (dpa) - Nach den Tankervorfällen in der Straße von Hormus will Großbritannien eine von europäischen Ländern angeführte Seeschutzmission in der Region auf den Weg bringen. Dieser angedachte Einsatz solle Schiffe schützen, die durch die für den internationalen Handel wichtige Meerenge fahren, sagte der britische Außenminister Jeremy Hunt im Unterhaus in London. Diskussionen darüber würden im Laufe der Woche mit anderen Ländern fortgeführt. Am vergangenen Freitag hatten die Iranischen Revolutionsgarden einen unter britischer Flagge fahrenden Öltanker gestoppt.

Überregional

Extremismus

Entwarnungen nach Bombendrohungen gegen Moscheen

Duisburg (dpa) - Moscheen des türkisch-islamischen Dachverbands Ditib in Duisburg, Mannheim und Mainz sowie die Linken-Parteizentrale in Berlin sind nach Bombendrohungen geräumt und durchsucht worden - letztlich gab die Polizei in allen Fällen Entwarnung. In Duisburg und Berlin waren von Unbekannten verschickte Drohschreiben jeweils mit »Combat 18« unterzeichnet. Bei »Combat 18« handelt es sich um ein gewaltbereites, rechtsextremes Netzwerk, das in mehreren europäischen Ländern aktiv ist. Die Gruppe gilt als bewaffneter Arm des verbotenen Neonazi-Netzwerks »Blood & Honour«.

Urteile

Gericht verhängt Haftstrafe nach tödlicher Alkoholfahrt

Friedberg (dpa) - Weil sie betrunken einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hat, ist eine 43-Jährige zu eineinhalb Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht im hessischen Friedberg in der Wetterau sprach die Frau schuldig, im Oktober 2018 »offensichtlich fahruntüchtig« auf der A5 bei Bad Nauheim den Wagen eines Familienvaters gerammt zu haben. Ein fünf Jahre alter Junge starb, zwei Geschwister und der Vater wurden verletzt. Die Angeklagte, die nach eigenen Angaben bis zu dem Tattag trockene Alkoholikerin gewesen war, räumte die Trunkenheitsfahrt ein.

Regierung

Philippinen: Todesstrafe für Drogendelikte wieder einführen

Manila (dpa) – In seinem umstrittenen Kampf gegen den illegalen Drogenhandel auf den Philippinen dringt Präsident Rodrigo Duterte erneut auf eine Wiedereinführung der Todesstrafe. »Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir im Kampf gegen dieses soziale Übel noch einen langen Weg vor uns haben. Deshalb bin ich für die Einführung der Todesstrafe für Verbrechen in Verbindung mit illegalen Drogen«, sagte Duterte bei seiner jährlichen Ansprache zur Lage der Nation. Vor dem Gebäude protestierten Tausende Menschen gegen seine Politik der harten Hand.