Überregional

Terrorismus

Putin ruft zu gemeinsamen Terrorkampf auf

Moskau (dpa) - Kremlchef Wladimir Putin hat nach dem Anschlag in Barcelona die Bereitschaft zum gemeinsamen Kampf gegen den Terror bekräftigt. »Der Vorfall bestätigt einmal mehr die Notwenigkeit, dass die gesamten Weltengemeinschaft sich im kompromisslosen Kampf gegen die Kräfte des Terrors vereinigen muss«, schrieb der russische Präsident an den spanischen König Felipe VI. »Wir verurteilen entschieden dieses brutale und zynische Verbrechen gegen friedliche Bürger.«

Terrorismus

Papst Franziskus betet für die Opfer von Barcelona

Rom (dpa) - Nach dem Terroranschlag in Spanien hat Papst Franziskus den Opfern seine Anteilnahme ausgedrückt. Papst Franziskus verfolge mit »großer Sorge«, was in Barcelona passiere, erklärte Vatikan-Sprecher Greg Burke am Abend. »Der Papst betet für die Opfer dieses Attentates und möchte dem ganzen spanischen Volk seine Nähe ausdrücken, besonders den Verletzten und den Familien der Opfer.« Auf der berühmten Flaniermeile Las Ramblas war ein Lieferwagen am Nachmittag in Menschen gerast. Mindestens ein Dutzend Menschen wurde getötet und etwa 80 verletzt.

Terrorismus

de Maizière: Terror zeigt erneut seine hässliche Fratze

Berlin (dpa) - Nach dem Terroranschlag in Barcelona hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière den Opfern seine Anteilnahme ausgedrückt. »Ich bin tief erschüttert über die schrecklichen Nachrichten aus Barcelona. Erneut hat der Terror seine hässliche Fratze gezeigt«, wird der Minister am Abend in einer Mitteilung des Ministeriums zitiert. »In tiefer Trauer bin ich bei den Opfern und deren Angehörigen. Unsere Solidarität gilt dem ganzen spanischen Volk.«

Überregional

Terrorismus

IS reklamiert Terroranschlag von Barcelona für sich

Kairo (dpa) - Die IS-Terrormiliz hat laut ihrem Sprachrohr Amak den Terroranschlag mit einem Lieferwagen in Barcelona für sich reklamiert. Einer »der Soldaten des Islamischen Staates« habe die Tat ausgeführt, meldete Amak im Internet unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitsquellen.

Terrorismus

Anschlag in Barcelona: Zwei Festnahmen - 12 Tote

Barcelona (dpa) - Nach dem Anschlag mit einem Lieferwagen in Barcelona sind nach Angaben des katalanischen Regierungschefs Carles Puigdemont zwei Verdächtige festgenommen worden. Bei dem Attentat seien mindestens ein Dutzend Menschen getötet und etwa 80 verletzt worden, sagte er am Abend in Barcelona vor der Presse.

Terrorismus

Bundesregierung spricht von »widerwärtigem Anschlag«

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat sich erschüttert über den Terroranschlag in Spanien gezeigt. »In tiefer Trauer sind wir bei den Opfern des widerwärtigen Anschlags in Barcelona«, twitterte Regierungssprecher Steffen Seibert. Man stehe in Solidarität und Freundschaft an der Seite der Spanier. Auch Außenminister Sigmar Gabriel reagierte entsetzt. »Bin tief erschüttert über Nachrichten aus Barcelona. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Freunden und Angehörigen«, twitterte der SPD-Politiker so das Außenministerium.

Überregional

Terrorismus

Minister bestätigt einen Toten und 32 Verletzte

Barcelona (dpa) - Bei dem Terroranschlag mit einem Lieferwagen in der Innenstadt von Barcelona hat es nach offiziellen Angaben mindestens einen Toten und 32 Verletzte gegeben. Die Zahl der Todesopfer werde aber wahrscheinlich weiter steigen, sagte der katalanische Innenminister Joaquim Forn auf einer Pressekonferenz. Medien berichteten von mindestens zwölf Toten.

Landtag

Immunität von Frauke Petry soll aufgehoben werden

Dresden (dpa) - Wenige Wochen vor der Bundestagswahl steht AfD-Chefin Frauke Petry wohl bald ohne parlamentarische Immunität da. Der zuständige Ausschuss des sächsischen Landtags stimmte einem Antrag der Dresdner Staatsanwaltschaft zu, den Schutz vor Strafverfolgung zu entziehen. Petry selbst hatte sich für die Aufhebung ihrer Immunität ausgesprochen. Ein Strafverfahren biete ihr die Möglichkeit, sich öffentlich zu den Vorwürfen zu äußern, sagte sie. Hintergrund sind widersprüchliche Aussagen vor dem Wahlprüfungsausschuss des Landtages im Zusammenhang mit der Kandidatenliste zur Landtagswahl 2014.

Regierung

Trump: »Demonstranten und Rassisten nie auf einer Stufe«

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump ist im Streit um die Bewertung rechtsgerichteter Demonstrationen in Charlottesville in die Offensive gegangen. In einer Serie von Twitternachrichten verteidigte er seine Haltung und warf den Medien Fehlinterpretation seiner Worte vor. Er habe niemals Mitglieder des rassistischen Ku-Klux-Klans, Neonazis und Rassisten auf eine moralisch gleiche Ebene mit friedlichen Demonstranten gestellt. Dem republikanischen Senator Lindsey Graham, einem innerparteilichen Kritiker Trumps, warf der Präsident deshalb »eine widerliche Lüge« vor.